Mehr Programmvielfalt in Rot-Weiß-Rot


Medienpolitisches weissbuch

 

Neue Vielfalt. Der Fernsehmarkt steht wie der gesamte Medienmarkt vor großen Heraus-forderungen. Gerade in einem kleinen Land wie Österreich. Die Konkurrenz nimmt bei-nahe täglich zu. Die Zuseherinnen und Zuseher können mittlerweile aus einer nahezu unbegrenzten Vielfalt an Fernsehsendern und anderen Formen des Bewegtbildes auswählen. Mehr Sender, mehr Programme, mehr Angebot, mehr Konkurrenz. Nicht nur der binnenmediale und intermediale Wettbewerb gewinnt an Dynamik, völlig neue Medien-sektoren entstehen und viele neue Anbieter drängen auf den Markt.

Neues Mediengesetz. Genau das kann und muss ein neues, modernes und vor allem zukunftsgerichtetes Mediengesetz leisten. Allen Beteiligten einen klaren Handlungsko-dex bieten – im Interesse des Landes und des Wirtschaftsstandortes. In erster Linie aber im Sinne des TV-Publikums, der Bürgerinnen und Bürger Österreichs, der hier lebenden Menschen.
Angesichts der besonderen Rolle von Medien und damit auch des Fernsehens sind aber auch alle Medienmacher, Fernsehproduzenten und TV-Vermarkter gefordert, mit großer Sorgfalt in diesem Markt und mit seinen Spielregeln zu agieren. Vor allem sind sie aufgefordert zu einem sensiblen Umgang mit den ihnen verantworteten medialen Möglichkei-ten, der Macht des Mediums und des Marktes.

Aus Sicht des VEREINS ÖSTERREICHLISTE gilt all das auch für einen kleinen, nichtsdestotrotz aber zentralen und identitätsstiftenden Aspekt des Fernsehmarktes – der Reihung von Programmen und Sendern in sogenannten Programmlisten. Hier bedarf es klarer Regeln und Vorgaben, um einen fairen und durchaus intensiven, jedoch nicht von Einzelinteressen getriebenen Wettbewerb zu gewährleisten.

Das detaillierte medienpolitische Weißbuch des Verein zur Förderung von TV-Programmlisten mit Österreich-Bezug Österreichliste.at, finden Sie im unten stehenden PDF zum Download.

Titel Aktualisiert Größe Format
Medienpolitisches Weißbuch - Österreichliste.at 22.08.2019 8.9 MB PDF